Tipps, um deinen Alltag mit Kleinkind zu organisieren

Das erste Jahr mit Baby zu Hause konnte ich mich als junge Mama treiben lassen und ganz nach den Bedürfnissen meines ersten Kindes richten. Als Anton ein Jahr alt war, fing ich an zu arbeiten, mein erster richtiger Job nach dem Master. Die Vereinbarkeit von Job, Familie und Zeit für mich ist seitdem herausfordend. In den letzten 6 Monaten als Teilzeit-Arbeitende und Vollzeit-Mama habe ich Einiges gelernt, was mich meinen Alltag besser organisieren lässt. Damit auch ihr entspannter durch den Familienalltag rutscht, könnt ihr im Folgenden aus meinen Erfahrungen lernen und es direkt besser machen!

Unser Problem war lange, dass unser Alltag zeitmäßig nicht abgelaufen ist, wie ich mir das gewünscht hätte, insbesondere die Schlafenszeiten des Kleinsten. Um strukturierter durch den Alltag zu gehen, hat mir Folgendes immens geholfen:

Tipp Nr. 1: Schreibe dir deinen Wunschalltag mit genauen Zeiten und To Do's auf!

Setze dich einmal bewusst hin und schreibe dir den für euch als Familie perfekten AlltagsTag auf - was möchtet bzw. müsst ihr wann machen. Sei dir bewusst, dass du euren Familienalltag im Griff hast und aktiv gestalten kannst.

Deinen idealen Tagesablauf einmal auf ein Blatt Papier stehen zu haben, wird dir helfen, mehr Struktur im Kopf zu fassen und dich zu motivieren, diesen Alltagsplan aktiv zu verfolgen.

Wichtig dabei ist, diesen Wunschalltag wirklich zu Papier zu bringen. Du wirst sehen, die nächsten Tage wirst du dich daran gewöhnen, deinen Plan zu folgen und irgendwann geht er einfach so über.

 

Mir hatte das einmalige Aufschreiben bereits geholfen, mehr Commitment zu haben und meinen Wunschalltag zu verfolgen. Mein konkretes Problem in Bezug auf Antons Schlafenszeiten habe ich dann im Dialog mit der Krippe gelöst und selbst darauf geachtet, ihn am Nachmittag, nicht mehr schlafen zu lassen. Jetzt geht er mittlerweile 2 Stunden früher ins Bett. Einfach nur, weil ich einen Abend reflektiert habe, was nicht gut läuft und überlegt habe, wie es besser werden kann. Zack - Problem gelöst und Alltag gut strukturiert :-)

Wenn ich nach Hause fahre, habe ich immer überlegt, was ich zum Mittag für mich und Anton kochen soll. Schnell muss es gehen, denn wir haben ja schon Hunger und gesund sollte es auch sein. Achso und lecker natürlich, sonst isst mein anspruchvolles Kleinkind es nicht. Hier kommt

 

Tipp Nr. 2: Plane die Mahlzeiten und schreibe einen Einkaufszettel!

Ich plane nun bereits am Wochenende, was es nächste Woche zu Essen geben soll und schreibe mir alle fehlenden Zutaten auf die Einkaufsliste. Dann koche ich genug für 2 Tage, vielleicht nicht das ganze Gericht aber zumindestens die Beilage. Dann habe ich die Kartoffeln, die Hirse, den Reis etc. schon fertig und kann noch schnell etwas Gemüse dazu schmeißen. Außerdem hilft es mir, wenn ich am Abend das Gemüse bereits wasche und schneide. Dann muss ich es nur kochen, wenn ich nach Hause komme und nach 10-15 Minuten steht das Mittagessen auf dem Tisch. Gerne kommen da auch mal Eigenkreationen heraus, wie Couscous mit Tomaten-Linsen-Wirsing-Sauce, die echt toll schmecken und gesund sind!

Fließt die Zeit manchmal einfach nur so dahin? Dann hilft bestimmt:


Tipp Nr. 3: Zeitfallen entdecken!

Notiere dir mal, was du wie lange tust und schau, ob es wirklich wichtig und nötig war. Wenn wir zum Beispiel alle möglichen Supermärkte abfahren, nur weil wir überall die Angebote abgreifen wollen, dann verbrauchen wir viel wertvolle Energie, Lebenszeit und Sprit, sofern wir mit dem Auto unterwegs sind. Super ist es auch, wenn wir uns täglich freie Zeitfenster schaffen, um zur Ruhe zu kommen und im Moment anzukommen. In Stresssituationen hilft auch: dreimal tief durchatmen! :-)

Tipp Nr. 4: mit Spaß die Hausarbeit machen!

Wenn Anton schläft, muss ich mich um den Haushalt kümmern. Dabei mag ich Hausarbeit gar nicht und würde am liebsten die Zeit zum Lesen nutzen. Mittlerweile kombiniere ich beides! Ich höre mir Podcasts an, während ich die Wohnung am Abend aufräume, Wäsche aufhänge etc. Das kann ich euch nur empfehlen! Podcasts sind kostenlos und es gibt sie zu allen erdenklichen Themen! Folgt einfach euren Interessen und verschafft euch ganz nebenbei neues Wissen bzw. lasst euch entertainen. Natürlich könnt ihr auch Hörbücher hören, wenn ihr das lieber mögt. Ich habe seit einigen Wochen so einen kabellosen Bluetooth-Kopfhörer, dann brauch ich mein Smartphone nicht immer in der Tasche haben und die Podcasts hallen nicht so laut durch die ganze Wohnung ;-)

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr noch weitere Alltagstipps für das Leben als kleine Familie?

 

Liebe Grüße,

Anja

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Kommentare: 2
  • #1

    Tina (Donnerstag, 02 November 2017 11:03)

    Liebe Anja, ich bin gerade auf deinen Blog gestossen und er gefällt mir sehr gut. Es ist schön, von den Erfahrungen von anderen Familien zu lesen. Ich glaube, wir haben ähnliche Ziele und ich lasse mich von deinem Weg gerne inspirieren. Das mit den Podcasts liebe ich auch und möchte dies auch für meinen Arbeitsweg nutzen (im Dezember steht mein Einstieg an...). Welche Podcasts kannst du mir empfehlen? Liebe Grüsse, Tina

  • #2

    Anja (Samstag, 04 November 2017 14:52)

    Hallo Tina, das freut mich! Es gibt viele tolle Podcasts und ich finde, du solltest einfach mal für dich reinhören, was dir so gefällt. Ich habe die App Podcast Addict auf meinem Handy installiert (da kannst du die Episoden herunterladen und benutzte Bluetooth-Kopfhöhrer, was mega praktisch ist und die beste Investition für mich auf den Weg zur Arbeit. Ich höre gerne den Podcast von Janina Breitling "Baerti on air" (Reisepodcast mit Kind) und noch weitere (wie In Good Health von Janna Scharfenberg)...bin aber auch am ausprobieren :-)
    Liebe Grüße!